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Wer wir sind

Der Trägerverein "Stop AIDS - Verein zur Förderung von sicherem Sex" hat im August 1998 seine Tätigkeit aufgenommen. Ziel unserer Arbeit ist es, den nach wie vor überproportional hohen Anteil von homo- und bisexuellen Männern an der HIV-Neuinfektionsrate zu senken.
Der Verein besteht aus dem Vorstand, der sich aus engagierten Leuten der Grazer Gay-Community zusammensetzt. Dem Vorstand steht ein Fachbeirat mit Fachleuten aus der AIDS-Prävention, Medizin und Gesundheitsförderung zur Seite. Die fachliche Kompetenz schöpft das Projekt Stop AIDS aus dem persönlichen Erfahrungshintergrund der Vereinsorgane. Alle haben unterschiedlichste Erfahrungen im Umgang mit ihrer Homosexualität gemacht, wissen über die Probleme im Umgang mit Safer-Sex-Botschaften bescheid und sind durch ihre Tätigkeit in anderen Vereinen mit Organisationsbelangen vertraut. Die sowohl soziale als auch altersmäßige Streuung gewährleisten die Berücksichtigung unterschiedlichster Aspekte in der Konzipierung von Einzelprojekten.

Durch die Verankerung des Gesamtprojekts "Stop AIDS" im Grazer Schwulen- und Lesbenzentrum feel free ist ein ständiger, breiterer Diskussionsprozess bei der Planung und Umsetzung der Einzelprojekte gewährleistet.

 

 

Finanzierung

Der Verein Stop AIDS ist bei der Finanzierung seiner Projekte vor allem auf die Zuwendungen öffentlicher Stellen angewiesen. Die Grundlage unserer Aktivitäten bilden dabei Förderungen durch die Fachabteilung für das Gesundheitswesen der Steiermärkischen Landesregierung, durch das Gesundheitsressort der Stadt Graz und durch das Ressort Soziales des Landes Steiermark.

 

 

Was wir machen

Versand der Broschüre "Sex mit Männern. Richtig geil und richtig safe!"
Bis 1999 gab es in Österreich nur Informationsbroschüren, die Safer Sex zwischen Männern nur mit der Zielgruppe schwule Männer, behandelten. Deshalb erachteten wir es als notwendig, eine neue Broschüre, die allgemeiner gehalten ist und auch bisexuelle Männer anspricht, zu produzieren. Die Broschüre lässt daher die sexuelle Identität offen, determiniert nicht, zeichnet aber ein positives Bild gleichgeschlechtlicher Sexualität.
Diese Broschüren erfreuen sich nach wie vor einer großen Nachfrage und werden regelmäßig versendet.


Safer-Sex-Hotline
Diese soll die Möglichkeit bieten, bei weitergehenden Fragen zum Thema AIDS oder Sex mit Männern (Sexualpraktiken, Homo- und Bisexualität, Coming Out etc.) Informationen und Beratung zu erhalten. Das Beratungstelefon ist einmal wöchentlich zwischen 19:00 und 20:00 Uhr besetzt. Auch E-Mail Auskünfte und Beratung werden angeboten.

Peer Education Ausbildung von "Mediatoren" (Peer-Educators)
Am effizientesten ist jene Aufklärung, die man entweder von einer bekannten Person erhält, oder von einer Person mit ähnlichen Lebenszusammenhängen. Ausgehend von dieser Erkenntnis organisierte der Verein "Stop AIDS" die Ausbildung von "Mediatoren". Diese auch Peer-Educators genannten Multiplikatoren wurden zu "Anlaufstellen" bei Fragen im Zusammenhang mit HIV/AIDS und "Info-Multiplikatoren" ausgebildet.
Inhalt der Ausbildung war die Vermittlung einer soliden Grundinformation über die möglichen Übertragungswege des HI-Virus, Möglichkeiten des Schutzes vor einer Infektion und die Probleme, die im Zusammenhang mit Safer Sex auftreten können.
Im Juni 2001 wurde der erste Ausbildungskurs bestehend aus zwei Trainings mit sieben Teilnehmern abgeschlossen. Konzept des Projekts zum herunterladen: Peers.pdf (122KB)
Dieses Projekt musste aus finanziellen Gründen eingestellt werden.

Vorortarbeit Aufsuchende Prävention

In Zusammenarbeit mit der Steirischen AIDS-Hilfe wurden Schwerpunktaktionen an Treffpunkten der teilweise nicht deklariert schwulen Subkultur durchgeführt (Cruising-Gebiete). Eine Ausweitung dieser aufsuchenden Prävention war im Rahmen des Mediatorenprojekts geplant.
Dieses Projekt musste aus finanziellen Gründen mit Oktober 2004 eingestellt werden.

AIDS-Prävention für homo- und bisexuelle Männer im Internet
Das Projekt "AIDS-Prävention für homo- und bisexuelle Männer im Internet" war das erste AIDS-Präventionsprojekt in Österreich ist, das sich die Möglichkeiten der modernen Kommunikationsmedien zu eigen macht.
Das zentrale Anliegen des Stop AIDS-Internetprojektes ist es, die Besucher zu animieren, sich auf unbeschwerte Art und Weise mit Safer Sex zu beschäftigen. Dies versuchen wir zu erreichen, indem wir einerseits gut aufbereitete, ständig aktualisierte und seriöse Informationen zu HIV/AIDS und zu anderen sexuell übertragbaren Krankheiten anbieten und über Entwicklungen und Neuigkeiten zum schwulen und bisexuellen Leben und zum Coming Out zur Verfügung stellen.
Durch den Fun- und Serviceteil (Online-Beratungsservice, (Gewinn)Spiele, usw.) laden wir unsere Besucher dazu ein, immer wieder auf unserer Seite vorbeizuschauen und sich dadurch Gedanken über ihre Sexualität und ihr Sexualverhalten in den Zeiten von AIDS zu machen.
Unser gesamtes Internetangebot muss aus finanziellen Gründen von November 2006 bis auf weiteres stark reduziert werden, befindet sich aber gegenwärtig wieder im Aufbau.